Tagestipps im Radio

Tagestipps

Montag 18:25 Uhr Ö1

Journal-Panorama

Wie ein kleines Online-Buchgeschäft zum weltweiten Marktführer des Handels im Internet wurde. Gestaltung: Marcus Schuler (ARD) Jeff Bezos gilt als einer der reichsten Menschen der Welt. Seine Online-Handelsplattform Amazon, gegründet 1994 in Seattle, hat mit Büchern und CDs relativ klein begonnen. Doch schon bald war sie ein Umschlagplatz für Waren aller Art - heute ist sie der größte Online-Händler der Welt. Dass Amazon unzählige kleine Handelsunternehmen unter Druck setzt und Umsätze aus aller Welt an sich zieht, ist eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass Konsumentinnen und Konsumenten die unkomplizierte Art des Bestellens schätzen, ebenso den raschen Versand und die schier unglaubliche Fülle an Waren, die hier zu haben sind. Von der Corona-Pandemie hat die Firma besonders profitiert. Mit einem eigenen Streamingdienst mischt Amazon mittlerweile auch im Filmgeschäft mit und ist auch Anbieter von Cloud-Diensten. Die Arbeitsbedingungen bei Amazon sind immer wieder Anlass für Klagen, Bezos wurde schon einmal zum "schlechtesten Chef der Welt" gewählt. Darüber hinaus wird sein Internet-Assistent Alexa als Schnüffelmedium bezeichnet.

Montag 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Moderation: Isabella Kolar Die Lager in Bosnien und Moria - Europas Schandfleck? Die Brüsseler Sicht Von Paul Vorreiter Nach dem Brand in Moria Die Katastrophe für die Geflüchteten auf Lesbos Von Julia Amberger Seit Oktober leben knapp 7500 Menschen in Kara Tepe, dem Nachfolgelager des abgebrannten Moria, auf einem windigen, nasskalten ehemaligen Schießübungsplatz des Militärs. Mit dem Risiko einer Bleivergiftung, von Verletzungen durch alte Munition und ohne warmes Wasser. Direkt am Meer, weggesperrt hinter Stacheldraht. Mehr als die Hälfte sind Frauen und Kinder. Die Menschen dürfen das Lager nur noch mit Termin verlassen. Immer wieder werden auch Kinder vergewaltigt. 50 von ihnen versuchten 2020 sich zu töten.

Montag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Hörspielreihe "Der Krimi um den Krimi": Tatsachenreihe - Wie Brecht und Benjamin einen Krimi schreiben wollten Von Andreas Ammer, Andreas Gerth und Martin Gretschmann Svendborg, Dänemark, 1934. Bertolt Brecht und Walter Benjamin treffen sich im Exil. Sie sind begeisterte Krimileser und entwerfen kurzerhand gemeinsam einen Plot. Komposition und Regie: die Autoren Frau: Frauke Poolman Brecht: Albert Ostermaier Benjamin: Peter Wawerzinek Produktion: WDR 2019

Montag 19:04 Uhr HR2

Hörbar - Musik grenzenlos

u.a. mit Barcelona Gipsy Balkan Orchestra, Samba Touré und Eric Bibb Moderation: Martin Kersten Sie kommen aus Barcelona, aber sie haben den ganzen Balkan im Blick, besser gesagt im Herzen, in der Stimme und in den Instrumenten: das Barcelona Gipsy Balkan Orchestra.

Montag 19:05 Uhr Ö1

Dimensionen

Klimawandel unter Wasser Und wie man Korallen davor schützen möchte Von Guido Meyer Um die Weltmeere intakt zu halten, haben die UN das "Jahrzehnt der Ozeane". Denn der Klimawandel führt zu höheren Meerestemperaturen. Und die wiederum bewirken, dass viele Korallenriffe erkranken oder absterben. Um diese Biotope zu retten, verfolgen Meeresbiologen auch unkonventionelle Ansätze. Im Atlantik, vor der Küste Floridas, tauchen sie hinunter auf den Grund des Ozeans und forsten Korallenriffe von Hand künstlich auf. Auf der anderen Seite der Welt, am australischen Great Barrier Reef, experimentieren Forscherinnen mit Korallenhybriden, die stärker und temperaturtoleranter sind. Eine besondere Art von Schneekanonen soll außerdem dafür sorgen, dass sich über dem Pazifik Wolken bilden, die die empfindlichen Riffe vor der Sonneneinstrahlung schützen.

Montag 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

In Concert

Reeperbahn-Festival Heiligengeistfeld Hamburg Aufzeichnung vom 18.09.2020 Die Sterne Moderation: Carsten Beyer

Montag 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Das neue Alphabet (1/2) Von Alexander Kluge Mit Alexander Kluge, Katja Bürkle, Helga Fellerer, Pascal Fligg, Peter Fricke, Sabine Giezelt, Stefan Merki und anderen Komposition: Jeb Loy Nichols/Antye Greie/Nicholas Desamory Regie: Karl Bruckmaier BR 2019 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Die Wagenburg, wir kennen sie aus dem Western: In rasender Fahrt bilden die Gefährte der Siedler einen Kreis, um ihre provisorische Heimstatt auf vier Rädern in eine Festung zu verwandeln - ein verzweifelter Versuch durchzuhalten, bis Rettung naht. Denn gegen die Wagenburg brandet an das Fremde, Andere, Wilde. Die Wilden. Ihre schier endlose Zahl lässt das Blut der Siedler in den Adern gefrieren. Was sie mit sich schleppen gen Westen, die Zivilisation eines anderen Kontinents, ist in Gefahr und manchmal wird das Leben gelassen für drei Anzüge und eine Waschschüssel. Alexander Kluge spricht gern von der "Wagenburg der Subjektivität" und mit "Das neue Alphabet" fahren in kleinen Erzähleinheiten Lebensgeschichten auf, werden Anekdoten ausgebreitet, werden überraschende Verbindungen geknüpft, die in ihrer Gesamtheit - fein einander ablösend die Tragödie und die Komödie - ein ungemein scharfes Bild von einem bestimmten Thema, von einem bestimmten Zeitpunkt vermitteln können: als unsere Welt im Zuge der Digitalisierung aller Lebensbereiche wieder einmal eine andere werden musste. Karl Bruckmaier geb. 1956, Autor, Übersetzer, Radio-DJ, Hörspielregisseur. Weitere BR-Hörspiele u.a. Front Menschen im Kriegszustand (1989); Jedenfalls Krähen. Ein Hörspiel für Peter Weiss (2016); Regie u.a. bei den BR-Hörspielen Klänge (nach Wassily Kandinsky, 2016); Leben und Ansichten von Tristram Shandy Gentleman (von Laurence Sterne, 2015); Am Königsweg (von Elfriede Jelinek, 2017).

Montag 21:00 Uhr Bremen Zwei

Hörspiel: Auschwitz. Stimmen (1. Teil)

Auschwitz, das ist ungekanntes menschliches Leid und ebenso ungekannte menschliche Grausamkeit. Was aber war Auschwitz genau? Was geschah in diesem Lager mit Gleisanschluss, fern im Osten? Niemand kann diese Fragen besser beantworten als diejenigen, die selbst dort waren: Häftlinge, die tagtäglich der Willkür des SS-Wachpersonals ausgeliefert waren.

Montag 22:00 Uhr MDR KULTUR

Drei von Vier

Von Dirk Schmidt Nachdem der Bombenanschlag auf den stadtbekannten Glaselefanten im letzten Moment verhindert werden konnte, sieht es so aus, als würden sich in der liebenswerten Logistikmetropole am Datteln-Hamm-Kanal die Wogen wieder glätten. Allerdings sind noch einige Fragen offen. Schließlich passt die Ermordung eines Lokaldezernenten beim besten Willen nicht ins Profil des verrückten Einzeltäters, der die Stadt wochenlang in Atem hielt. Also stürzen sich Lenz, Ditters und Latotzke ohne Verschnaufpause in die nächste Ermittlung. Der Unterschied: Diesmal sind sie auf sich allein gestellt und müssen ohne Unterstützung durch das LKA auskommen. Und der Umstand, dass die Nachfolgefrage immer noch nicht geklärt werden konnte, scheint vor allem Latotzke auf die Nerven und an die Nieren zu gehen. Alles in allem nicht die besten Voraussetzungen, um im Sumpf der Lokalpolitik einen Mörder zu jagen. Dirk Schmidt ist Jahrgang 1964, Werber, Schriftsteller und Hörspielautor, lebt im Ruhrgebiet, arbeitet im Rheinland und legt mit "Drei von Vier" seinen 16. ARD Radio Tatort rund um die Task Force Hamm vor. Regie: Claudia Johanna Leist Komponist: Rainer Quade Produktion: WDR 2020 Sprecher: Matthias Leja - Lenz Sönke Möhring - Latotzke Christine Prayon - Ditters und viele andere (53 Min.)

Montag 22:03 Uhr SWR2

SWR2 Essay

Die Bidonvilles von Paris Ein Bericht Von Hubert Fichte Die "banlieue" von Paris gilt spätestens seit den Aufständen von 2005 als sozialer Brennpunkt und gefährlicher Ort. Schon 1966 reiste der 31-jährige Hubert Fichte im Auftrag des SDR nach Nanterre und La Courneuve und berichtete von dort. Über die Barackenstädten rund um Paris, in denen damals etwa 140.000 Emigranten lebten. Sein Essay fanden später Eingang in sein monumentales Romanwerk "Die Geschichte der Empfindlichkeit". Aus der Reihe "Aus den Archiven" eine Wiederholung von 1967.

Montag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Zum 100. Geburtstag von Patricia Highsmith Der Schrei der Eule Von Patricia Highsmith Übersetzung aus dem Amerikanischen: Gisela Stege Bearbeitung: Marion Kollbach Regie: Hans Rosenhauer Mit: Dietmar Mues, Esther Hausmann, Helmut Zierl, Hannelore Hoger, Siegfried W. Kernen, Gerhard Olschewski, Hans Hessling, Helga Bammert, Gerda Katharina Kramer, Hans Barein, Wolfgang Hartmann, Almuth Bock Ton und Technik: Peter Kretschmann, Rudolf Müller, Renate Eickmeyer Produktion: NDR 1985 Länge: 54"21 Ein überraschter Voyeur: Statt ihn anzuzeigen, verliebt sich Jenny in Robert, der sie wie besessen beobachtet hat. Doch ihre Zuneigung verunsichert den Stalker. Wenig später wird Jennys Verlobter tot aufgefunden. Seit der Trennung von seiner Frau lebt der Ingenieur Robert zurückgezogen in dem amerikanischen Provinzstädtchen Langley. Auf seinen einsamen Spaziergängen entdeckt er die junge Jenny und ist immer stärker von ihr fasziniert. Besessen beobachtet er sie und ihren Verlobten Greg täglich aus sicherer Entfernung. Doch eines Tages entdeckt ihn Jenny hinter einem Gebüsch. Anstatt aber die Polizei zu rufen, bittet sie ihn freundlich herein und verwickelt ihn in ein Gespräch. Robert ist irritiert und kann mit dieser realen Zuneigung wenig anfangen. Doch Jenny verliebt sich in ihren Stalker - so sehr ihr zunehmend verzweifelter Verlobter auch um die gemeinsame Beziehung kämpft. Da verschwindet Greg plötzlich. Wenig später findet die Polizei eine Leiche im Fluss. Ist Robert der Mörder? Krimi-Klassiker zum 100. Geburtstag von Patricia Highsmith am 19. Januar 2021. Patricia Highsmith, geboren 1921, wuchs in Texas und New York auf und studierte Literatur und Zoologie. Sie gilt als eine der wichtigsten VertreterInnen des psychologischen Kriminalromans. Erste Kurzgeschichten schrieb sie an der Highschool, arbeitete dann zunächst als Comictexterin. Die Verfilmung ihres Romandebüts "Zwei Fremde im Zug" (1950) durch Alfred Hitchcock machte sie über Nacht weltberühmt. Ihre Romane und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet, verfilmt und für das Radio adaptiert, so z.B. "Der talentierte Mr. Ripley" (HR/SWF/NDR 1989) oder "Tiefe Wasser" (WDR 2005). Patricia Highsmith starb 1995 in Locarno. Der Schrei der Eule

Montag 23:00 Uhr NDR Blue

Nachtclub NDR Blue in Concert

Heute mit dem Konzert von Ideal im Logo in Hamburg Aufgenommen am 19. Januar 1981

Sonntag Dienstag