Hörspiele im Radio

Hörspiele

Montag 14:06 Uhr SRF 1

Hörspiel

1/3: «Pilgrim - Das Haus der Dornen» von Sebastian Baczkiewicz Was, wenn die Sagen und Legenden, die sich um die britischen Inseln ranken, wahr wären? Was, wenn diese Geschichten in unserer modernen Welt allgegenwärtig wären? Willkommen in der Welt von William Palmer, genannt «Pilgrim». Verflucht zu ewigem Wandern zwischen den Welten der Feen und der Menschen.

Montag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Hörspielreihe "Der Krimi um den Krimi": Tatsachenreihe - Wie Brecht und Benjamin einen Krimi schreiben wollten Von Andreas Ammer, Andreas Gerth und Martin Gretschmann Svendborg, Dänemark, 1934. Bertolt Brecht und Walter Benjamin treffen sich im Exil. Sie sind begeisterte Krimileser und entwerfen kurzerhand gemeinsam einen Plot. Komposition und Regie: die Autoren Frau: Frauke Poolman Brecht: Albert Ostermaier Benjamin: Peter Wawerzinek Produktion: WDR 2019

Montag 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Das neue Alphabet (1/2) Von Alexander Kluge Mit Alexander Kluge, Katja Bürkle, Helga Fellerer, Pascal Fligg, Peter Fricke, Sabine Giezelt, Stefan Merki und anderen Komposition: Jeb Loy Nichols/Antye Greie/Nicholas Desamory Regie: Karl Bruckmaier BR 2019 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Die Wagenburg, wir kennen sie aus dem Western: In rasender Fahrt bilden die Gefährte der Siedler einen Kreis, um ihre provisorische Heimstatt auf vier Rädern in eine Festung zu verwandeln - ein verzweifelter Versuch durchzuhalten, bis Rettung naht. Denn gegen die Wagenburg brandet an das Fremde, Andere, Wilde. Die Wilden. Ihre schier endlose Zahl lässt das Blut der Siedler in den Adern gefrieren. Was sie mit sich schleppen gen Westen, die Zivilisation eines anderen Kontinents, ist in Gefahr und manchmal wird das Leben gelassen für drei Anzüge und eine Waschschüssel. Alexander Kluge spricht gern von der "Wagenburg der Subjektivität" und mit "Das neue Alphabet" fahren in kleinen Erzähleinheiten Lebensgeschichten auf, werden Anekdoten ausgebreitet, werden überraschende Verbindungen geknüpft, die in ihrer Gesamtheit - fein einander ablösend die Tragödie und die Komödie - ein ungemein scharfes Bild von einem bestimmten Thema, von einem bestimmten Zeitpunkt vermitteln können: als unsere Welt im Zuge der Digitalisierung aller Lebensbereiche wieder einmal eine andere werden musste. Karl Bruckmaier geb. 1956, Autor, Übersetzer, Radio-DJ, Hörspielregisseur. Weitere BR-Hörspiele u.a. Front Menschen im Kriegszustand (1989); Jedenfalls Krähen. Ein Hörspiel für Peter Weiss (2016); Regie u.a. bei den BR-Hörspielen Klänge (nach Wassily Kandinsky, 2016); Leben und Ansichten von Tristram Shandy Gentleman (von Laurence Sterne, 2015); Am Königsweg (von Elfriede Jelinek, 2017).

Montag 21:00 Uhr Bremen Zwei

Hörspiel: Auschwitz. Stimmen (1. Teil)

Auschwitz, das ist ungekanntes menschliches Leid und ebenso ungekannte menschliche Grausamkeit. Was aber war Auschwitz genau? Was geschah in diesem Lager mit Gleisanschluss, fern im Osten? Niemand kann diese Fragen besser beantworten als diejenigen, die selbst dort waren: Häftlinge, die tagtäglich der Willkür des SS-Wachpersonals ausgeliefert waren.

Montag 22:00 Uhr MDR KULTUR

Drei von Vier

Von Dirk Schmidt Nachdem der Bombenanschlag auf den stadtbekannten Glaselefanten im letzten Moment verhindert werden konnte, sieht es so aus, als würden sich in der liebenswerten Logistikmetropole am Datteln-Hamm-Kanal die Wogen wieder glätten. Allerdings sind noch einige Fragen offen. Schließlich passt die Ermordung eines Lokaldezernenten beim besten Willen nicht ins Profil des verrückten Einzeltäters, der die Stadt wochenlang in Atem hielt. Also stürzen sich Lenz, Ditters und Latotzke ohne Verschnaufpause in die nächste Ermittlung. Der Unterschied: Diesmal sind sie auf sich allein gestellt und müssen ohne Unterstützung durch das LKA auskommen. Und der Umstand, dass die Nachfolgefrage immer noch nicht geklärt werden konnte, scheint vor allem Latotzke auf die Nerven und an die Nieren zu gehen. Alles in allem nicht die besten Voraussetzungen, um im Sumpf der Lokalpolitik einen Mörder zu jagen. Dirk Schmidt ist Jahrgang 1964, Werber, Schriftsteller und Hörspielautor, lebt im Ruhrgebiet, arbeitet im Rheinland und legt mit "Drei von Vier" seinen 16. ARD Radio Tatort rund um die Task Force Hamm vor. Regie: Claudia Johanna Leist Komponist: Rainer Quade Produktion: WDR 2020 Sprecher: Matthias Leja - Lenz Sönke Möhring - Latotzke Christine Prayon - Ditters und viele andere (53 Min.)

Montag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Zum 100. Geburtstag von Patricia Highsmith Der Schrei der Eule Von Patricia Highsmith Übersetzung aus dem Amerikanischen: Gisela Stege Bearbeitung: Marion Kollbach Regie: Hans Rosenhauer Mit: Dietmar Mues, Esther Hausmann, Helmut Zierl, Hannelore Hoger, Siegfried W. Kernen, Gerhard Olschewski, Hans Hessling, Helga Bammert, Gerda Katharina Kramer, Hans Barein, Wolfgang Hartmann, Almuth Bock Ton und Technik: Peter Kretschmann, Rudolf Müller, Renate Eickmeyer Produktion: NDR 1985 Länge: 54"21 Ein überraschter Voyeur: Statt ihn anzuzeigen, verliebt sich Jenny in Robert, der sie wie besessen beobachtet hat. Doch ihre Zuneigung verunsichert den Stalker. Wenig später wird Jennys Verlobter tot aufgefunden. Seit der Trennung von seiner Frau lebt der Ingenieur Robert zurückgezogen in dem amerikanischen Provinzstädtchen Langley. Auf seinen einsamen Spaziergängen entdeckt er die junge Jenny und ist immer stärker von ihr fasziniert. Besessen beobachtet er sie und ihren Verlobten Greg täglich aus sicherer Entfernung. Doch eines Tages entdeckt ihn Jenny hinter einem Gebüsch. Anstatt aber die Polizei zu rufen, bittet sie ihn freundlich herein und verwickelt ihn in ein Gespräch. Robert ist irritiert und kann mit dieser realen Zuneigung wenig anfangen. Doch Jenny verliebt sich in ihren Stalker - so sehr ihr zunehmend verzweifelter Verlobter auch um die gemeinsame Beziehung kämpft. Da verschwindet Greg plötzlich. Wenig später findet die Polizei eine Leiche im Fluss. Ist Robert der Mörder? Krimi-Klassiker zum 100. Geburtstag von Patricia Highsmith am 19. Januar 2021. Patricia Highsmith, geboren 1921, wuchs in Texas und New York auf und studierte Literatur und Zoologie. Sie gilt als eine der wichtigsten VertreterInnen des psychologischen Kriminalromans. Erste Kurzgeschichten schrieb sie an der Highschool, arbeitete dann zunächst als Comictexterin. Die Verfilmung ihres Romandebüts "Zwei Fremde im Zug" (1950) durch Alfred Hitchcock machte sie über Nacht weltberühmt. Ihre Romane und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet, verfilmt und für das Radio adaptiert, so z.B. "Der talentierte Mr. Ripley" (HR/SWF/NDR 1989) oder "Tiefe Wasser" (WDR 2005). Patricia Highsmith starb 1995 in Locarno. Der Schrei der Eule

Montag 23:00 Uhr Alex Berlin

Tinnitus

Hörspielexpertin Natalie Gorris wirft Blicke hinter die Kulissen, interviewt Hörspieler und stellt ihre Werke vor - Blicke über den Tellerrand inklusive.

Montag 23:04 Uhr SRF 1

Schreckmümpfeli

«Der schwarze Hund» von Ernst Solèr Wenn nicht nur der Nachbar nervt.

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